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DATANOMIQ

Use Cases

Beispiele aus der Praxis

Projekte aus Industrie, Logistik und Handel – jeweils mit Ausgangslage, Lösung und Wirkung. Die Beispiele stammen aus der Projekterfahrung unseres Teams und sind anonymisiert.

Ausgangslage

Weniger Puffer, mehr Druck

Was viele Unternehmen gerade spüren:

  • Bindung von Kapital im Lager wird teurer
  • Lieferketten bleiben volatil – die Planung ist nervös
  • Kunden erwarten trotzdem kurze Lieferzeiten
  • Effizienzprogramme stossen ohne Faktenbasis an Grenzen
Hochregallager mit Paletten in langen Regalreihen
Lagerbestand wird zum Risiko
Illustration eines KPI-Cockpits auf einem Laptop: Nutzer der letzten 7 Tage nach Median mit Ladezeit und Absprungrate, Start Render und Absprungrate, Seitenaufrufe (0,7 s, 2,7 Mio. Seitenaufrufe, 40,6 % Absprungrate) sowie Sitzungen (479K, 17 min, 2 Seitenaufrufe pro Sitzung)
KPI-Cockpit – täglich im Shopfloor-Meeting

Datentransparenz

Vom Bauchgefühl zur Faktenlage

Ohne zuverlässige Daten bleiben typische Lean-Fragen offen:

  1. Wo entstehen Wartezeiten?

    Ist-Prozess statt PowerPoint-Prozess.

  2. Wie viel WIP ist wirklich unterwegs?

    Engpass, Rework und Schleifen erkennen.

  3. Welche Massnahme wirkt?

    Vorher-Nachher – aber messbar.

Sechs Use Cases

Illustration: Arbeitsplatzrechner, lokaler KI-Server mit Beschleunigerkarten und Schloss-Symbol sowie Rechenzentrum in der Schweiz, hybrid verbunden

Local AI / AI as a Service

Lokale KI im Unternehmen für KMU

Ausgangslage
Kleine und mittlere Unternehmen wollen KI für Wissensbots, Dokumentenanalyse oder Assistenzsysteme nutzen – sensible Kunden-, Produktions- und Vertragsdaten sollen dabei aber das Haus nicht verlassen. Cloud-APIs bringen laufende Kosten pro Anfrage, Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter und offene Fragen beim Datenschutz.
Lösung
Wir bauen eine eigene, lokal gehostete KI auf: auf Hardware von Apple, Nvidia oder AMD, vom leistungsstarken Arbeitsplatzrechner bis zum eigenen Serverschrank. Auch sehr grosse Sprachmodelle laufen so im Unternehmen. DATANOMIQ unterstützt beim Aufbau der Umgebung, beim Finetuning der Modelle auf Fachsprache und eigene Dokumente sowie bei der Bildung von Modell-Ensembles, in denen mehrere spezialisierte Modelle zusammenarbeiten. Wer keine Hardware betreiben möchte, hostet die Modelle in einem Rechenzentrum in der Schweiz – oder kombiniert beides als hybriden Ansatz.
Wirkung
Das Unternehmen betreibt eigene KI-Use-Cases mit voller Datenhoheit und planbaren Kosten – und kann KI-Funktionen als AI as a Service intern für Fachabteilungen oder extern für Kunden anbieten. Unabhängig von einzelnen Anbietern, skalierbar vom ersten Piloten bis zum Regelbetrieb.
Illustration: Sensoren an einer Chemieanlage und SPS/MES-Daten fliessen in eine Cloud-Datenplattform, in der Machine Learning eine Anomalie im Sensorverlauf erkennt; Warnungen und Sollwerte gehen an den Leitstand und als Rückkopplung zurück an die Anlage

Data Science / Machine Sensor Analytics

Anomalien in der Chemieproduktion erkennen: Maschinensensordaten mit Machine Learning ausgewertet

Ausgangslage
Ein globaler Chemiehersteller sah sich aufgrund intransparenter Produktionsdaten und steigender Prozessanforderungen mit Ineffizienzen konfrontiert. Sensor-, Steuerungs- und Auftragsdaten lagen zwar vor, waren aber über Anlagen, Leitsystem und ERP verteilt und wurden nie gemeinsam ausgewertet.
Lösung
Wir haben die Sensordaten der Anlagen zusammen mit Steuerungs- und MES-Daten in einer Cloud-Datenplattform zusammengeführt und mit Machine Learning ausgewertet: Predictive Analytics erkennt Prozessanomalien, bevor sie zu Ausschuss oder Stillstand führen, und leitet optimierte Maschineneinstellungen ab. Die Ergebnisse fliessen als Sollwerte und Warnungen zurück an Leitstand und Anlagenfahrer – der Datenkreislauf von der Feldebene bis zur Cloud ist damit geschlossen.
Wirkung
Die Anlageneffizienz stieg um 10 bis 20 %. Dazu kamen geringere Kosten, ein höheres Produktionsvolumen sowie ein verbessertes Energie- und Qualitätsmanagement.
Illustration: Quellsysteme ERP, WMS und TMS fliessen in ein Data Lakehouse mit drei Schichten, daraus entstehen optimierte Touren vom Lager zu den Kunden

Data Platform / Logistik & Supply Chain

Supply Chain für den Handel: Data Lakehouse als Single Source of Truth für Bestände, Touren und Lieferzeiten

Ausgangslage
Einem Handelsunternehmen mit mehreren Lagerstandorten und eigener Auslieferung fehlte eine einheitliche Datensicht auf Bestände, Aufträge, Touren und Lieferanten. Die Daten lagen verteilt in ERP, Lagerverwaltung, Transportplanung und Shop-Systemen; Disposition und Tourenplanung liefen über manuell gepflegte Tabellen. Die Folge: Lieferengpässe, Leerfahrten und unzuverlässige Lieferzeiten.
Lösung
Wir haben ein zentrales Data Lakehouse auf einer Cloud-Datenplattform aufgebaut und alle internen und externen Daten – ERP, Lagerverwaltung, Transportplanung, Shop- und Marktplatzschnittstellen, Lieferantendaten – in strukturierten Ebenen konsolidiert. Auf dieser Basis laufen Bedarfsprognosen, eine Wegeoptimierung für Kommissionierung und Touren sowie ein Abgleich von Beständen, Fahrzeugen und Personal in Echtzeit. Disponenten sehen Engpässe, bevor sie entstehen.
Wirkung
Bis zu 30 % Kosteneinsparung und 40 % Zeitersparnis durch Wegeoptimierung und bessere Abstimmung zwischen den Ressourcen. Dadurch weniger Lieferengpässe, verlässlichere Lieferzeiten und eine einheitliche Datenbasis für Berichte und Entscheidungen im gesamten Unternehmen.
Illustration: ERP, MES und WMS sowie optionale CRM- und Partnerdaten speisen ein Data Warehouse mit Event Log; daraus entsteht ein Prozessgraph mit eliminierter Schleife, erkanntem Engpass und geprüfter Qualitätsprüfung

Data & Process Transparency

Optimierungspotenziale in der Fertigungslogistik mit Process Mining identifiziert

Ausgangslage
Für einen mittelständischen Maschinenbauer sind Durchlaufzeiten in der Produktion kritisch: Kunden wählen vor allem nach den kürzesten Lieferzeiten. Die Prozesse liefen über Einkauf, Fertigung, Montage, Qualitätsprüfung und Logistik hinweg – wo Zeit verloren ging, war aus den Standardberichten nicht ersichtlich.
Lösung
Wir haben ein speziell dafür entwickeltes Data Warehouse aufgebaut, das aus ERP, MES und WMS ein Event Log erzeugt – optional ergänzt um Daten aus dem CRM und aus unternehmensexternen Systemen wie Logistikpartnern und Lieferanten. Diese Event Logs sind sehr viel granularer, als es in der Business Intelligence üblich ist: Jeder Auftrag, jeder Arbeitsgang und jede Übergabe wird mit Zeitstempel erfasst. Darauf setzt Process Mining als laufendes Prozess-Monitoring auf und analysiert die Fertigungs- und Montageprozesse in ihrer Symbiose mit Einkauf und Logistik.
Wirkung
Unnötige Prozessschleifen wurden eliminiert und Bottlenecks erkannt; Zusatzarbeitsgänge und Wartezeiten konnten in rund 50 % der Fälle abgestellt werden. Gerade in der Qualitätsprüfung wurden die Prozesse zusätzlich transparenter – und damit revisionssicher.
Illustration: Dokumente und ERP-Daten fliessen in eine Unternehmens-KI mit Vektordatenbank, Large Language Model und Governance-Schicht; rechts eine Antwort mit Quellenangaben

Enterprise AI / Knowledge Bot

Wissensbot für Industrie und Stahlproduktion: LLM mit Zugriff auf ERP- und Dokumentendaten

Ausgangslage
Ein grosses Industrie- und Stahlproduktionsunternehmen arbeitet mit einer Vielzahl von Dokumenten – Anforderungsdokumente, Spezifikationen, Einkaufs- und Verkaufsunterlagen – verteilt über Dateiablagen, Dokumentenmanagement und ERP. Mit der Fluktuation der Mitarbeitenden ging Wissen verloren; die Suche nach vergleichbaren Vorgängen und die Prüfung neuer Dokumente gegen bestehende banden viel Zeit von Ingenieuren und Führungskräften.
Lösung
Wir haben eine mehrschichtige Unternehmens-KI aufgebaut: Dokumente und ERP-Daten werden vektorisiert und in einer Wissensbasis abgelegt; ein Large Language Model beantwortet Fragen und vergleicht Dokumente auf dieser Grundlage – stets mit Quellenangabe. Eine Datenzugriffs- und Governance-Schicht stellt sicher, dass die Berechtigungen der Quellsysteme gelten und jede Antwort nachvollziehbar bleibt. Das Modell lief auf einer Cloud-Infrastruktur von Microsoft (IaaS); dieselbe Architektur lässt sich alternativ mit lokal gehosteten Modellen betreiben (siehe Use Case «Lokale KI im Unternehmen für KMU»).
Wirkung
Führungskräfte und Ingenieure vergleichen neue Dokumente 75 % schneller mit früheren Versionen, erstellen Entwürfe anhand von Stichwörtern der Fachbereiche und finden Wissen auch dann, wenn die zuständige Person das Unternehmen oder die Abteilung gewechselt hat.
Illustration: Finanzbuchungen und Materialbewegungen werden abgeglichen und in AUDAVIS mit Prüfungshandlungen, Trendanalysen, Benchmarks und Liquiditätskennzahlen ausgewertet; rechts die CFO-Sicht mit dem Status revisionssicher für Abschlussprüfung, Steuerprüfung und Due Diligence

CFO-Advisory / Finanzdatenqualität

Digitale CFO-Advisory: Revisionssicherheit und Finanzdatenqualität in Echtzeit

Ausgangslage
Aus CFO-Sicht und im Controlling bereitet die Qualität der Finanzdaten vielen Unternehmen Sorgen: Buchungen aus mehreren Systemen, manuelle Korrekturen und späte Abschlüsse lassen offen, ob die Zahlen einer Abschlussprüfung, einer Steuerprüfung oder einer Due Diligence standhalten. Datentransparenz entsteht meist erst, wenn die Prüfer bereits im Haus sind.
Lösung
DATANOMIQ setzt hier auf AUDAVIS, eine ebenfalls von Benjamin Aunkofer gegründete Software, die gemeinsam mit Wirtschaftsprüfern entwickelt wurde. AUDAVIS bietet Prüfern und CFOs eine Echtzeitübersicht über die Finanzdaten und stellt Revisionssicherheit vorausschauend her – für Abschlussprüfung, Steuerprüfung und Due Diligence. Enthalten sind neben Standard-Prüfungshandlungen unter anderem Trendanalysen, Benchmarks, Liquiditätskennzahlen sowie der Abgleich von Finanz- und Materialbewegungen. DATANOMIQ übernimmt die Anbindung an ERP und Buchhaltung, die Datenaufbereitung und die Interpretation der Ergebnisse gemeinsam mit dem CFO-Team.
Wirkung
Finanzdatenqualität wird laufend messbar statt einmal im Jahr geprüft: Auffälligkeiten werden erkannt, bevor sie zu Prüfungsfeststellungen werden, Abschlüsse und Prüfungen laufen schneller, und CFO wie Controlling entscheiden auf einer transparenten, revisionssicheren Datenbasis.

Welcher Use Case passt zu Ihnen?

Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage – wir zeigen Ihnen, welche Datenbasis, welches Modell und welcher erste Schritt sinnvoll sind.